Fluorchinolone

Nebenwirkungen

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Floxies im Angesicht von Corona-Verschwörungen

Aktualisiert: Mai 17

Es läuft derzeit überall die Debatte um die ganzen Verschwörungstheorien und Verharmlosungen rund um das Thema Covid-19. Was betroffene Floxies letztendlich glauben oder glauben wollen, ist ihnen selber überlassen. Auch ist eine gewisse Skepsis gegenüber der Pharmaindustrie und Ärzten aufgrund der eigenen schlechten Erfahrung nachvollziehbar. Dennoch sollten wir uns an unsere Vernunft halten und alles kritisch hinterfragen, was zur Zeit in den sozialen Medien verteilt wird. Denn vieles davon ist falsch und gefährlich. Gerade wir Floxies sollten aus folgenden Gründen und aus eigenem Interesse einen kritischen aber fakten-basierten Diskurs führen: 1. Viele Floxies gehören zu einer Risikogruppe: noch weiss man sehr wenig über den Virus uns seine Folgen. Aber offensichtlich kann er nicht nur die Atmungsorgane, sondern auch andere Organe und insbesondere die Blutgefässe schädigen (Quelle). Darin unterscheidet sich der Virus wesentlich von anderen Virenerkrankungen. Auch Fluorchinolone können chronische Gefässerkrankungen und neurovaskuläre Beschwerden verursachen. Infiziert man sich zusätzlich mit dem Virus, ist nicht auszuschliessen, dass sich die Symptome verschlechtern. Eine Verharmlosung des Virus wäre somit nichts Anderes als ein Eigentor! Floxies sollten sich (und andere) deshalb schützen und sich weitgehend an die Empfehlungen des Bundes halten. Prävention ist einfacher als die Heilung im Falle einer Ansteckung. 2. Wir müssen mit faktenbasierten Argumenten für unser Anliegen kämpfen: unser Verein hat nach Jahren mühsamer Arbeit vieles erreicht im Bezug auf die Anerkennung unseres Krankheitsbildes. Und es gibt weiterhin viel zu tun. Denn noch sind wir nicht am Ziel. Wichtig ist, dass wir dabei faktenbasiert und rational argumentieren im Kampf für unsere Sache. Denn nichts wäre schlimmer, wie wenn man uns und unsere Anliegen in die Verschwörungsecke drängen würde. Ausserdem fürchtet sich die Pharma nicht vor falschen und dummen Verschwörungen, sondern vor sorgfältig recherchieren und sachlichen Argumenten. Leider sind diese weniger reisserisch und lassen sich auch nicht von Verschwörern vermarkten. Aber sie treffen die Pharma gezielter und effektiver. Unser Kampf ist kein emotionaler, sondern ein strategisch und taktisch kluger. Was wir brauchen, sind Lösungen und keine Feindbilder. Überlegt euch deshalb zweimal, was ihr in den sozialen Foren glaubt oder sogar postet. Seriöse Beiträge fangen nie mit den Worten "Hier kommt die Wahrheit, die man euch zu verheimlichen versucht" an. Echte wissenschaftliche Beiträge unterstreichen die Unsicherheit in den Annahmen, sie reflektieren beide Seiten und - vor allem - sie sind nicht emotional geschrieben. Echte und glaubhafte Kritik hält sich an wissenschaftliche Fakten!

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