Fluorchinolone Aktionsbündnis

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Fluorchinolone Aktionsbündnis

Weshalb ein Aktionsbündnis?





Was sind Fluorchinolone?


Fluorchinolone (oder auch Gyrasehemmstoffe) sind antimikrobielle Wirkstoffe, deren Wirkung auf der Hemmung der bakterieller Topoisomerasen II (DNS-Gyrase) und IV basiert. DNA-Topoisomerasen sind Enzyme, welche Verdrillungen und Spannungen in doppelsträngigen DNA-Strängen auflockern und lösen können. Durch die Hemmung der bakteriellen Topoisomerasen stören die Fluorchinolone die DNS-Synthese der zu bekämpfenden grampositiven und gramnegativen Erreger. Zunächst wird die Zellteilung der Bakterien gestoppt (bakteriostatische Wirkung). Dann sterben die Bakterien ab (bakterizide Wirkung). Im oben beschriebenen Wirkmechanismus der Fluorchinolone liegt zugleich eine mögliche Erklärung für die Ursache von verschiedenen FC-Nebenwirkungen. Die bakterielle Topoisomerase II ist strukturell mit der eukaryotischen Topoisomerase II (Menschen, Tiere, etc.) verwandt. Auch wenn dafür hohe Konzentrationen notwendig sind, ist die Hemmung der menschlichen Topoisomerase und somit auch der mitochondrialen Zellproduktion (Studie) durch Fluorchinolone nicht auszuschliessen. Die Hemmung der eukaryotischen Topoisomerase wird unter anderem in der Onkologie zur Bekämpfung von Krebs genutzt. Eine zytotoxische (Studie) und klastogene (Studie) Wirkung von Chinolonen ist somit nicht auszuschliessen und wird sogar in verschiedenen Studien belegt. In der praktischen FC-Anwendung heisst das: Chemotherapie bei Verdacht auf Blasenentzündung.




Wer wir sind?





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Ziele und Forderungen


Das spezifische Krankheitsbild verursacht durch Fluorchinolon-Antibiotika sowie die Möglichkeit von dauerhaften und invalidisierenden Beschwerden werden von Ärzten und Versicherungen anerkannt.
Konsumenten und Ärzte sind ausreichend über die langfristigen Nebenwirkungen durch Fluorchinolon-Antibiotika informiert. Fluorchinolone werden nur nach gewissenhaft geprüftem Nutzen–Schaden Verhältnis verschrieben bei klarer Indikation.
Die Ursachen für langfristige Nebenwirkungen verursacht durch Fluorchinolon-Antibiotika sind bekannt sowie eine kausale bzw. symptomatische Therapie und Diagnostik in Entwicklung